Ein Büro aus 2.452 Teilen

Diesen Bausatz gibt es nicht zu kaufen. Um Geschichten aus dem Büro-Alltag erzählen zu können, haben wir uns eine einzigartige Kulisse gebastelt: das campra Büro aus Lego. Entstanden ist es in knapp 100 Stunden Vorbereitung und Bau. Das Making of eines ungewöhnlichen Projekts.

Eine gute Vorbereitung ist häufig das Wichtigste. Das gilt auch für den Bau mit Lego. Planen, rechnen, auswählen, ausprobieren, ändern, neu versuchen –bevor die ersten Lego-Steine zusammengebaut werden, vergehen fast zwei Monate. Der Grundriss des Büros wird digitalisiert und proportional auf zwei grauen Standard-Grundplatten mit einer Noppenzahl von 48×48 übertragen. Dies geschieht mit der Lego-Planungs-Software LDraw. Schnell ist aber klar, Improvisationskünste sind gefragt. Und Kreativität. Denn runde Tischplatten, Schiebetüren und Einbauschränke gibt es nicht von der Stange. Selbst erfahrene Lego-Bauer erstellen selten Kühlschränke, Heizkessel, Gemälde, maßgenaue Schreibtische und Regalelemente. Oder wer hat schon einmal einen Kopierer mit Lego gebaut?

Improvisation beim Lego-Bau

Unternehmenskommunikation hat in diesem Fall besonders viele Facetten. Und daher haben wir auch für das campra Büro viele Lösungen gefunden, gebaut und wieder verworfen. Denn bis das endgültige Konzept steht, werden viele Varianten durchgespielt.

Wie in Unternehmen ist jetzt die Beschaffung ein wichtiger Faktor. Woher bekommt man die benötigte Menge an Lego-Steinen in den gewünschten Farben und Formen? Auf der internationalen Händler-Plattform BrickLink haben wir schließlich alles gefunden. Teilweise kommen die Steine für das campra Büro aus den Niederlanden, aus Tschechien und aus Großbritannien. 28 Bestellungen sind notwendig, bis alle gewünschten Teile vorliegen. Fenster, Türen, Bodenplatten, Tische und Details für die Utensilien wie Computer, Ablagefächer und Spezial-Elemente für Schiebetüren und Einbauschränke können teilweise nur in kleinen Stückzahlen aus ganz Europa bestellt werden.

Lego-Modell mit Liebe zum Detail

Als die ersten Steine auf die Platte gesetzt werden, sind wir schon sehr neugierig. Wie wirkt das Modell? Stimmen die Verhältnisse? Erkennt man das Modell später wieder? Aber schon nach wenigen Steinen und den ersten Ansätzen der späteren Grundmauern sind wir sicher: sehr cool. Es läuft. Gebaut ist das Modell in seinen Grundzügen dann relativ schnell in knapp zwei Wochen. Doch wie bei ersten Layout-Entwürfen für Print-Publikationen erfolgt anschließend jede Menge Detailarbeit. Wie hoch müssen die Tische sein? Passen die Männchen durch jede Tür? Stimmen die Verhältnisse?Brauchen wir Geschirr für die Spülmaschine? Wie gestalten wir die Terrasse? Nehmen wir hellgraue oder dunkelgraue Steine für den Fußboden?Letztendlich benötigen wir exakt 2.452 Lego-Teile.

Büro-Geschichte im Maßstab 1:40

Warum macht ihr das? Viele, denen wir von unserem Projekt erzählten, schüttelten nur den Kopf. Aber wer davon spricht, dass Unternehmenskommunikation, Storytelling und Content Marketing immer auch Spaß machen dürfen und Mut benötigen, sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Daher ist die Fertigstellung des campra Büros als Lego-Modell keineswegs das Ende des Lego-Konzepts. Das Büro ist nur der Anfang. Auch wenn wir nicht zu viel verraten möchten: In diesen Wänden wird demnächst viel passieren. Wir sind sicher: das kann man durchaus auch im übertragenen Sinne verstehen.

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