Große Bühnen in Mini-Erde

Wie inszeniert man Einsatz- und Sonderfahrzeuge, die mit besonderen Lacken beschichtet sind? Am besten auf Baustellen, während der Brandbekämpfung und mitten in einer Verbrecherjagd. Da Fotoaufnahmen solcher Szenen in der realen Welt sehr aufwändig sind, reist campra für die Reportage im Wörwag-Kundenmagazin finish ins Miniatur Wunderland Hamburg. Die größte Modelleisenbahn der Welt bildet die Kulisse für ungewöhnlich Fotoaufnahmen und liefert Stoff für eine Geschichte über Perfektion bis ins kleinste Detail.

Ein Tag im Miniatur Wunderland dauert 15 Minuten. In diesem Takt wechselt die Lichtstimmung in der größten Modelleisenbahn der Welt. Von Las Vegas nach Venedig, anschließend aufs Matterhorn und dann nach Schweden – die Rundreise ans andere Ende der beeindruckenden Anlage in der Hamburger Speicherstadt ist innerhalb weniger Minuten zu Fuß möglich. Für das Foto-Shooting in mehreren Zeitzonen und auf verschiedenen Kontinenten ergibt sich eine nahezu unendliche Anzahl verschiedenster Kulissen. Willkommen in Mini-Erde. Ein Wunderland im Maßstab 1:87. Mittendrin die Fotografin Julia Werner. Im Gepäck hat die Hamburgerin nicht nur Kamera, Stativ und Softbox sondern auch jede Menge Modellautos. Sonderfahrzeuge wie beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Verkehrswacht werden ebenso benötigt wie ein Kleintransporter, ein Tanklaster oder der Coca-Cola-Truck mit 142 blinkenden LEDs. Ihr Einsatz, bitte!

1,2 Millionen Besucher im Jahr

Lacky Street lautet der Arbeitstitel der Geschichte, die campra für das Wörwag-Kundenmagazin finish im Miniatur Wunderland recherchiert und fotografiert hat. Die Herausforderung: Wie setzen wir die verschiedenen Einsatzfahrzeuge, auf denen in der Realität die Lacke des Stuttgarter Unternehmens aufgebracht sind, in Szene? Die faszinierende Modellwelt in der Hamburger Speicherstadt erfüllt alle Anforderungen an eine perfekte Foto-Kulisse und fasziniert jährlich 1,2 Millionen Besucher durch unglaubliche Perfektion und Liebe zum Detail.

Die vergessene Feuerwehr

Zum Erstaunen vieler Besucher werden die uns vom Miniatur Wunderland zur Verfügung gestellten Modelle in den Welten platziert. Jedes Fahrzeug erhält die passende Szenerie – zwischen alltäglich, skurril, witzig und ungewöhnlich. „Darf sich da jeder ein Auto aussuchen?“, fragt ein Besucher scherzend. Axel Dirks, Technischer Elektriker im Miniatur Wunderland, steht uns nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern öffnet auch Bereiche hinter den Kulissen. Vielen Dank für die Freiheiten, die er uns lässt. Selbst der durch ein falsch platziertes Feuerwehrauto verursachte Abbruch der Löscharbeiten im Zentrum der Fantasiestadt Knuffingen wird dem Team verziehen. Fast zehn Stunden dauern das Shooting von Julia Werner und die Recherchen von Michael Thiem für die Reportage. An dieser Stelle können wir auch zugeben, dass wir ein kleines Feuerwehrfahrzeug irgendwo auf der Anlage vergessen haben. Aber davon kann man in Knuffingen sicher nie genug haben.

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